11.07.2006
Zu Hause im Zoo
Megastolz sind wir auf «unseren» Bach, der die Grenze von unserem Grundstück bildet. In unserem Garten tummeln sich die tollsten Viecher. So haben wir unter anderem einen Graureiher, der regelmässig vorbeischaut, unsere diebischen Elstern, eine Bande frecher Blaumeisen (die finden es ganz toll, mich durch das Wohnzimmerfenster zu beobachten; dafür sitzen sie auf dem Terrassentisch, und dem aufgeregten Gezwitscher nach zu urteilen, amüsieren sie sich dabei prächtig ...) sowie ein paar wunderbar schillernde Libellen. Und seit gestern wissen wir, dass da noch jemand wohnt:
Krabbelt doch so ein Schalentier bei uns gemütlich durchs Gewässer. Wenn mich nicht alles täuscht, sollte das ein Flusskrebs sein, die es ja gar nicht mehr so massig bei uns gibt. Ich find's schön, dass er es sich bei uns gemütlich gemacht hat. Ob der Neuentdeckung waren natürlich alle aus dem Häuschen, die Kids waren mega-aufgeregt. Und eine talentierte Nachbarin knipste fleißig. Ich bin mal gespannt auf deren Bilder.
Krönung des Nachmittags war dann noch die kleine Forelle, die sich in meinem Kescher verfangen hatte. Wir haben sie nur fasziniert beobachtet und dann selbstverständlich wieder in die Freiheit entlassen. Wildnis im Reihenhausgarten -- cool.
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