06.09.2006

Chaos

Die letzten Wochen waren geprägt von purem Chaos. Noch mehr als sonst, und bei uns ist der Level ohnehin ziemlich hoch. Um nur ein paar Stichpunkte zu nennen: Bandscheibe kaputt, Handgelenk kaputt, Schuppenflechte (ganz neu auf dieser Baustelle!), Divertikulitis, Hirnhautentzündung. Die volle Breitseite. Dann noch zwei Leute notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht (Schwiegermami in die Orthopädie, Angetrauten in die Augenklinik). In den Ferien drei Wochen lang toujour Gäste. Und jetzt ertrinke ich in aufgeschobener Arbeit.

Aber irgendwann, wenn das Chaos echt zu viel wird und alles immer surrealer wird, machts Klick im Kopf, und die absolute, stoische Ruhe kehrt ein. Wie bei einem Wirbelsturm -- nach außen tobt das Chaos, im Zentrum Stille, Ruhe, Aus. In dem Modus bin ich gerade. Was würde ich unter «normalen» Umständen jetzt hypern. Aber so bleibt mir eh nix anderes übrig, als kleine Brötchen zu backen und alles nach der Reihe anzupacken und abzuhaken. Und wenn ich die nächsten Wochen hinter mir habe, gönne ich mir eine Auszeit. Jawoll. Zwei Wochen Ferien. Punkt. Nur sporteln, stricken, lesen und verrückte Sachen mit meinem Sohn anstellen. Ich freu mich drauf.

Und wenn ich bis Samstag durchgehalten und zwei, äh drei Aufträge fertig habe, gibts mal wieder einen vernünftigen Eintrag mit Bildern. Denn stricktechnisch tat und tut sich halt doch immer wieder was …